Vielleicht sehnt ihr euch als Adoptivmütter nach der verbindenden Erfahrung, euer neues Baby zu stillen. Aber wie kann eine Frau Milch produzieren, ohne schwanger zu sein? Die Antwort lautet: durch induzierte Laktation. So seltsam es auch klingen mag – Muttermilch ohne Schwangerschaft zu produzieren ist auf natürliche Weise machbar. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über den Beginn und die Aufrechterhaltung der Laktation ohne Schwangerschaft wissen musst.
Kannst du Milch produzieren, ohne schwanger zu sein?
Kann eine Frau Milch geben, ohne schwanger zu sein? Ja – Milch zu produzieren, ohne schwanger zu sein, ist durch induzierte Laktation möglich. Bei diesem Verfahren werden die Brüste durch Hormonbehandlungen und mechanische Mittel zur Milchproduktion angeregt. Es ist eine wichtige Option für Adoptivmütter und Frauen, die keine Schwangerschaft erlebt haben, aber stillen.
Eine Literaturübersicht wissenschaftlicher Studien unterstützt die Wirksamkeit der induzierten Laktation, indem sie mehrere Fälle aufzeigt, in denen Frauen durch Hormontherapien und regelmäßige Bruststimulation, wie z.B. die Verwendung von milchpumpe mit Erfolg die Milchproduktion eingeleitet haben. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass mit der richtigen medizinischen Anleitung und den richtigen Hilfsmitteln eine Milchproduktion erreicht werden kann, die die physiologischen und nährenden Vorteile des Stillens bietet.
Für wen ist induzierte Laktation geeignet?
Die induzierte Laktation ist eine wunderbare Möglichkeit für verschiedene Frauen, die tiefe Bindung des Stillens zu erleben. Es ist ein Weg, der Liebe und Fürsorge auf ganz besondere Weise ausdrückt.
- Adoptivmütter: Wenn du ein Kind adoptierst, möchtest du vielleicht von Anfang an eine enge Bindung aufbauen. Stillen kann dabei helfen, diese Verbindung zu vertiefen und deinem Baby das Gefühl von Geborgenheit zu geben, das es braucht. Es ist eine Art, dein Baby willkommen zu heißen und ihm zu zeigen: "Ich bin für dich da."
- Mütter nach einer Leihmutterschaft: Auch wenn eine andere Frau dein Baby ausgetragen hat, kannst du als biologische oder Wunscheltern das Stillen für dich entdecken. Es ermöglicht dir, die Rolle der nährenden Mutter voll und ganz zu übernehmen und eine einzigartige Beziehung zu deinem Kind aufzubauen.
- Co-Stillen (Partnerinnen): In gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder wenn die gebärende Mutter Unterstützung braucht, kann auch die Partnerin eine induzierte Laktation in Betracht ziehen. So können beide Elternteile die Erfahrung des Stillens teilen und eine gemeinsame, liebevolle Stillbeziehung zum Baby aufbauen.
- Frauen, die keine Schwangerschaft erleben konnten: Manchmal verhindern gesundheitliche Gründe oder andere Umstände eine eigene Schwangerschaft. Die induzierte Laktation bietet diesen Frauen die Möglichkeit, den Wunsch nach dem Stillen zu erfüllen und die körperliche Nähe und emotionale Erfüllung zu erleben, die das Stillen mit sich bringt.
Egal aus welchem Grund du dich für induzierte Laktation interessierst, es ist ein Weg, der viel Hingabe erfordert, aber auch unendlich bereichernd sein kann. Sprich immer mit einer Hebamme oder Stillberaterin, um den besten Weg für dich zu finden.
Warum Milch produzieren, ohne schwanger zu sein
Das Hauptmotiv, Muttermilch zu produzieren, ohne schwanger zu werden, ist, Adoptivmüttern das Stillen zu ermöglichen. Das Stillen fördert eine wichtige emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind, die für Kinder, die vielleicht schon früh mit Unsicherheiten konfrontiert waren, sehr wertvoll ist. Diese Bindung vermittelt ein tiefes Gefühl der Sicherheit und Verbundenheit, das für die emotionale Entwicklung des Kindes unerlässlich ist.
Die Nutzen der induzierten Laktation
Die induzierte Laktation bietet erhebliche gesundheitliche Vorteile, die über die emotionale und psychologische Bindung zwischen Mutter und Kind hinausgehen. Die Muttermilch, die durch die induzierte Laktation produziert wird, enthält lebenswichtige Antikörper und Nährstoffe, die für das Immunsystem und die allgemeine Entwicklung des Kindes wichtig sind. Diese Vorteile, die man nicht ignorieren kann, verstärken die frühen, prägenden Phasen im Leben eines Kindes und bieten Schutz vor einer Reihe von Krankheiten.
Die Forschung weist darauf hin, dass die Qualität der Muttermilch, einschließlich der durch induzierte Laktation erzeugten, der Muttermilch überlegen ist, wenn es um die umfassende Unterstützung von Ernährung und Immunsystem geht. Gesundheitsexperten und Mütter erkennen die vielfältigen Vorteile der Brustmilch an, die nicht nur zu besseren gesundheitlichen Ergebnissen, sondern auch zur psychologischen und entwicklungsbezogenen Förderung des Kindes beitragen. Diese Anerkennung unterstreicht die ganzheitlichen Vorteile der induzierten Laktation. Das kann erklären, warum die induzierte Stillzeit eine sehr empfehlenswerte Praxis für Mütter ist, die nicht schwanger werden können, aber dennoch stillen wollen.
Das Stillen erleichtert außerdem die Herstellung der Milchverwandtschaft, ein Konzept, das in vielen Gemeinschaften eine große kulturelle und soziale Bedeutung hat. Die Literaturübersicht unterstreicht, dass diese Praxis es Adoptivmüttern ermöglicht, mit ihren Kindern auf eine Art und Weise in Kontakt zu treten, die der biologischen Stillerfahrung nachempfunden ist und nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das emotionale Wohlbefinden und die soziale Integration von Mutter und Kind fördert. Dieser kulturelle Aspekt erhöht den wahrgenommenen und praktischen Wert der induzierten Laktation in Gesellschaften, in denen biologische Verbindungen durch das Stillen kulturell wichtig sind.
Induzierte Laktation Anleitung: Wie du Milch produzierst, ohne schwanger zu werden
Die folgende induzierte Laktation Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du die Milchproduktion ohne Schwangerschaft einleiten kannst:
- Konsultiere deinen Gesundheitsdienstleister. Ein Gesundheitsexperte wird einen maßgeschneiderten Plan für eine Hormonbehandlung erstellen, die die Auswirkungen einer Schwangerschaft auf den Körper nachahmt.
- Hormontherapie. Nimm Hormone wie Östrogen und Progesteron zusammen mit Medikamenten wie Domperidon ein, um den für die Milchproduktion notwendigen Prolaktinspiegel angemessen zu erhöhen. Solche Medikamente zur Milchbildung ohne Schwangerschaft sind gängige Mittel in der induzierten Laktation, und viele Frauen haben positive Erfahrungen damit gemacht.
- Halte einen regulären Zeitplan für Abpumpen. Es ist ein Muss, sich an einen Abpumpplan zu halten. Denn die Nachahmung der natürlichen Stillintervalle hilft dabei, einen ausreichenden Milchvorrat.
- Physische Stimulation. Für eine induzierte Laktation ohne Medikamente kannst du Techniken wie Brustmassage und warme Kompressen anwenden, um den Milchfluss anzuregen und Beschwerden zu lindern. Diese natürlichen Methoden verbessern die Laktationserfahrung insgesamt und sind eine sanfte Alternative zur Hormontherapie.
- Stimuliere die Milchproduktion. The Momcozy Mobile Flow™ freihändige Milchpumpe | M9 ist eine ausgezeichnete Wahl. Die Momcozy M9 ist eine leistungsstarke milchpumpe elektrisch, die über einen Pumpenmotor der dritten Generation verfügt, der eine Saugleistung von bis zu -300 mmHg erreicht und damit die Milchproduktion enorm steigert. Ihr ausgeklügeltes Design ermöglicht einen freihändigen Betrieb, so dass Mütter mit einem engen Zeitplan auch unterwegs Milch abpumpen können.

Besonders hervorzuheben ist der maximale Komfort und die Effizienz, für die Momcozy M9 entwickelt wurde. Mit Hilfe der Momcozy-App können die Nutzerinnen ihr Abpumperlebnis individuell gestalten, indem sie den Modus und die Intensität an ihre Komfortvorlieben und Stillbedürfnisse anpassen. Der DoubleFit™-Flansch sorgt für einen passgenauen Sitz, der den Komfort kontinuierlich erhöht und den Milcheinschuss optimiert. Egal ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, das schlanke Design und der leise Betrieb der Pumpe garantieren eine diskrete und effektive Milchabgabe. Ist Momcozy M9 nicht die ideale Lösung, um eine regelmäßige Milchproduktion aufrechtzuerhalten?
Im Folgenden findest du einen kurzen Überblick über Momcozy M9 mit maßgeschneiderten Funktionen für alle, die ohne Schwangerschaft stillen wollen:
| Funktion |
Beschreibung |
| Motor |
Die 3. Generation bietet eine starke Absaugung von bis zu -300 mmHg für eine erhöhte Milchleistung |
| Anpassung |
Die Momcozy App ermöglicht es, den Abpumpvorgang zu personalisieren und den Modus und die Intensität anzupassen |
| Komfort |
DoubleFit™-Flansch für einen passgenauen Sitz, der den Komfort während der Anwendung erhöht |
| Design |
Optimiert und freihändig für einen problemlosen Milcheinschuss |
| Portabilität |
Kompakt und leise, perfekt für das Abpumpen unterwegs mit 4-5 Sitzungen pro Ladung |
| App-Funktionen |
Diskrete Steuerung der Einstellungen, Überwachung der Milchmenge und personalisierte Benachrichtigungen |
| Pumpmodi |
Enthält Milk Boost™ und Milk Relief™ für verbesserte Produktion und Komfort |
| Zusätzliche Spezifizierungen |
Einstellbare Saugstufen, verschiedene Flanschgrößen und ein geräuscharmer Betrieb unter 48 dB |
Induzierte Laktation ohne Medikamente: Natürliche Methoden
Du fragst dich, ob induzierte Laktation auch ohne Medikamente möglich ist? Ja, das ist sie! Es ist ein Weg, der etwas mehr Geduld und Ausdauer erfordert, aber für viele Frauen eine sehr natürliche und erfüllende Option darstellt. Hier sind einige natürliche Methoden, die dich auf diesem Weg unterstützen können:
- Häufige Bruststimulation: Das A und O ist die regelmäßige und häufige Stimulation deiner Brüste. Das bedeutet, du solltest versuchen, deine Brüste 8-12 Mal innerhalb von 24 Stunden zu stimulieren, idealerweise alle 2-3 Stunden, auch nachts. Dies kann durch Abpumpen mit einer hochwertigen Milchpumpe (wie der Momcozy M9) oder durch manuelle Stimulation erfolgen. Dein Körper interpretiert diese Stimulation als Signal, dass ein Baby Milch braucht, und beginnt, Prolaktin (das Milchbildungshormon) zu produzieren.
- Brustmassage: Massiere deine Brüste vor und während des Abpumpens oder der Stimulation. Sanfte, kreisende Bewegungen können helfen, die Milchgänge zu öffnen und den Milchfluss anzuregen. Du kannst auch warme Kompressen verwenden, um die Durchblutung zu fördern.
- Haut-an-Haut-Kontakt: Wenn dein Baby da ist, verbringt so viel Zeit wie möglich im Haut-an-Haut-Kontakt. Dieses "Känguruhen" ist nicht nur wunderbar für die Bindung, sondern stimuliert auch deine Hormone auf natürliche Weise und kann die Milchproduktion anregen. Die Nähe deines Babys ist ein starker Auslöser für deinen Körper.
- Galaktogoga (pflanzliche Ergänzungsmittel): Einige Frauen schwören auf bestimmte Kräuter, die als Galaktogoga bekannt sind und die Milchproduktion unterstützen sollen. Dazu gehören zum Beispiel Bockshornklee, Mariendistel oder Ziegenraute. Es ist wichtig, dass du solche Ergänzungsmittel nur nach Rücksprache mit einer Hebamme oder Stillberaterin einnimmst, da sie nicht für jeden geeignet sind und Wechselwirkungen haben können. Sie sind eine Ergänzung, kein Ersatz für die Bruststimulation.
Auch wenn induzierte Laktation ohne Medikamente langsamer sein kann, ist es absolut möglich, auf diesem Weg eine Milchproduktion zu erreichen. Jeder Tropfen zählt und die emotionale Bindung, die du durch das Stillen aufbaust, ist unbezahlbar. Sei geduldig mit dir und deinem Körper und suche dir professionelle Unterstützung bei einer Hebamme oder Stillberaterin.
Welche Milchmengen sind realistisch?
Wenn du dich auf den Weg der induzierten Laktation begibst, ist es wichtig, realistische Erwartungen an die Milchmenge zu haben. Dein Körper hat keine Schwangerschaft durchlaufen, um sich auf die Milchproduktion vorzubereiten, daher ist der Prozess anders und oft langsamer.
Typischerweise beginnen Frauen mit induzierter Laktation mit einzelnen Tropfen Kolostrum oder Vormilch. Es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis sich eine spürbare Milchmenge einstellt. Viele Frauen erreichen eine Milchmenge von weniger als 100-150 ml pro Tag. Es ist selten, dass Frauen durch induzierte Laktation eine volle Milchproduktion entwickeln, die ausreicht, um ein Baby ausschließlich zu stillen.
Aber lass dich davon nicht entmutigen! Jeder Tropfen zählt – und zwar nicht nur für die Ernährung deines Babys. Die Muttermilch, die du produzierst, ist wertvoll und enthält wichtige Antikörper und Nährstoffe, selbst in kleinen Mengen. Viel wichtiger als die Menge ist jedoch die emotionale Bindung, die durch das Stillen entsteht. Das Anlegen an die Brust, der Haut-an-Haut-Kontakt und die Nähe sind unglaublich wichtig für die Entwicklung deines Babys und eure Beziehung.
Um dein Baby auch bei geringer Milchmenge an der Brust zu ernähren und gleichzeitig deine Milchproduktion zu stimulieren, kann ein Brusternährungsset (BES) eine wunderbare Hilfe sein. Dabei wird ein dünner Schlauch an deiner Brust befestigt, durch den zusätzliche Nahrung (Spendermilch oder Pre-Nahrung) fließt, während dein Baby an deiner Brust saugt. So bekommt dein Baby genug zu trinken, während es gleichzeitig deine Brust stimuliert und die Stillbeziehung gefestigt wird.
Sprich unbedingt mit einer Hebamme oder Stillberaterin. Sie können dich individuell beraten, dir realistische Ziele setzen und dich auf diesem besonderen Weg begleiten. Sie werden dir helfen, die für dich und dein Baby beste Lösung zu finden und dich ermutigen, jeden Fortschritt zu feiern.
Milcheinschuss ohne Schwangerschaft: Anzeichen dafür, dass die Muttermilch kommt
Den Milcheinschuss ohne Schwangerschaft zu erkennen ist wichtig für alle, die eine induzierte Laktation durchlaufen. Die folgenden Anzeichen zeigen dir, dass die Muttermilch zu fließen beginnt:
| Anzeichen |
Beschreibung |
| Brustdrüsenschwellung |
Das ist oft das deutlichste Zeichen. Du spürst vielleicht, dass deine Brüste voller und schwerer werden und manchmal sogar schmerzen, weil der Blutfluss und die Milchproduktion zunehmen. Die Brustdrüsenschwellung sind ein typisches Anzeichen dafür, dass dein Körper beginnt, mehr Milch zu produzieren. |
| Veränderungen des Aussehens der Brüste |
Das Aussehen deiner Brüste könnte sich verändern: Sie werden größer und fühlen sich warm oder prickelnd an. Das liegt daran, dass die Milch die Ausführungsgänge füllt. |
| Auslaufen |
Es ist normal, dass Milch ausläuft, besonders über Nacht oder zwischen den Stillmahlzeiten. Das kann spontan auftreten, wenn sich die Milchversorgung festigt. |
| Veränderte Empfindunge |
Manche Frauen berichten von Druckgefühlen oder leichtem Unbehagen in ihren Brüsten sowie von Empfindlichkeit. Dies kann auch von einem leichten Fieber begleitet werden, das als „Milchfieber“ bezeichnet wird und eine normale Reaktion ist, wenn sich dein Körper auf die Milchproduktion einstellt. |
| Anfängliche Milchproduktion |
Zuerst kann die Milch in kleinen Tropfen austreten, aber mit fortschreitender Laktation kann sie während der Stillzeiten zu tropfen oder zu spritzen beginnen. Auch die Farbe und die Konsistenz der Milch können sich ändern, indem sie von der dicken, nährstoffreichen Vormilch zur dünneren, reifen Milch übergeht. |
| Die Reaktion des Babys auf das Stillen |
Während der Stillzeit kann eine Zunahme der nassen und schmutzigen Windeln ein guter Indikator dafür sein, dass deine Milchmenge ausreichend ist und das Baby genug Milch bekommt. Das Baby fängt dann auch oft an, länger zu schlafen, weil es mehr Nahrung bekommt. |
Wenn du diese Anzeichen erkennst, kannst du die Veränderungen in deinem Körper verstehen. Auch ein zunehmender Milchfluss ohne Schwangerschaft ist ein positives Zeichen dafür, dass die induzierte Laktation wirkt. Passe deine Still- oder Abpumppraktiken entsprechend an, um eine gesunde Milchversorgung aufrechtzuerhalten.
Was du über die Milchproduktion ohne Schwangerschaft wissen solltest
Wenn du eine induzierte Laktation durchführst, solltest du einige Sachen beachten, die du unbedingt wissen musst:
- Ärztliche Aufsicht. Die Einleitung der induzierten Laktation sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Sie können eine Hormontherapie durchführen, die die Auswirkungen einer Schwangerschaft nachahmt, um die Laktation leichter zu machen. Sie sollten regelmäßig konsultiert werden, um sicherzustellen, dass der Prozess auf deine speziellen gesundheitlichen Bedürfnisse und Umstände zugeschnitten ist.
- Verwende ein System zum Stillen (Supplemental Nursing System, SNS). Wenn die Milchmenge anfangs zu wenig ist, kann ein SNS dafür sorgen, dass dein Baby die notwendigen Nährstoffe erhält, während deine Brüste zur Steigerung der Milchproduktion angeregt werden. Es handelt sich dabei um ein Gerät, das zusätzliche Milchnahrung oder Spendermilch an die Brust abgibt, während das Baby gestillt wird, was auch dazu beitragen kann, die Stillbeziehung zwischen dir und deinem Baby zu stärken.
- Ernährung und pflanzliche Ergänzungsmittel. Für manche Mütter kann es hilfreich sein, Galaktagoga - Lebensmittel und Kräuter, die die Milchproduktion fördern - in die tägliche Ernährung einzubauen. Dazu gehören unter anderem Fenchel, Gerste, Leinsamen, Bierhefe und Hafer. Nicht alle wirken gut und viele sollten nicht ohne den Rat eines Gesundheitsdienstleisters verwendet werden.
- Emotionale und gemeinschaftliche Unterstützung. Die induzierte Laktation erfordert viel emotionale Unterstützung. Du solltest keine Zweifel daran haben, dass du bei Bedarf Unterstützung von Community-Gruppen, Online-Foren oder professionellen Beraterinnen und Beratern erhalten kannst, die auf die Stillzeit spezialisiert sind.
Die induzierte Laktation ohne Schwangerschaft ist eine wunderbare Möglichkeit, mit deinem Baby in Kontakt zu treten und es zu ernähren, auch wenn du keine Schwangerschaft erlebt hast. Wenn du dich gut vorbereitest, unterstützt und medizinisch betreut wirst, kann dies eine sehr bereichernde Erfahrung sein.
Stillen ohne Schwangerschaft: Erfahrungen anderer Mütter
Viele Frauen teilen ihre Erfahrungen mit dem Stillen ohne Schwangerschaft online und in Selbsthilfegruppen. Diese Berichte können eine wertvolle Quelle der Ermutigung und praktischen Ratschläge sein. Die Erfahrungen zeigen, dass der Weg zur Laktation ohne Schwangerschaft zwar eine Herausforderung sein kann, die emotionale Belohnung und die tiefe Bindung zum Kind jedoch jede Mühe wert sind. Der Austausch über die induzierte Laktation hilft anderen, sich auf den Prozess vorzubereiten und realistische Erwartungen zu haben.
Hier sind einige Einblicke, wie andere Mütter diesen besonderen Weg erlebt haben:
- "Ich habe nach 6 Wochen die ersten Tropfen gesehen – das war ein unbeschreibliches Gefühl! Es war nicht viel, aber es war MEINE Milch für MEIN Baby. Die Geduld hat sich so gelohnt." – Anna, 34
- "Anfangs war ich frustriert, weil die Mengen so gering waren. Aber meine Stillberaterin hat mir immer wieder gesagt: 'Jeder Tropfen zählt!' Und sie hatte recht. Es ging nie um die Menge, sondern um die Nähe und die Liebe, die wir beim Stillen teilen." – Lena, 38
- "Wir nutzen ein Brusternährungsset, und das ist eine echte Bereicherung. Mein Baby bekommt genug zu essen, und ich kann es trotzdem an der Brust haben. Es ist eine wunderschöne Art, unsere Bindung zu stärken." – Sarah, 31
- "Der Weg war lang und manchmal anstrengend, aber das Gefühl, mein Adoptivkind an meiner Brust zu haben und zu wissen, dass ich es mit meiner Milch nähre, ist einfach magisch. Es ist eine ganz besondere Verbindung, die ich nicht missen möchte." – Julia, 42
Diese Geschichten zeigen, dass es ein sehr individueller Weg ist, aber die Belohnung – die tiefe Bindung und das Gefühl, das eigene Baby zu nähren – ist für viele Mütter unbezahlbar.
FAQs zur induzierten Laktation
F1: Wie kann eine Frau Milch geben, ohne schwanger zu sein?
Viele Frauen fragen sich: Wie kann eine Frau Milch geben, ohne schwanger zu sein? Die Antwort lautet: durch induzierte Laktation. Mit gezielter Bruststimulation und – bei Bedarf – hormoneller Unterstützung ist es möglich, die Milchproduktion auch ohne Schwangerschaft einzuleiten. Viele Adoptivmütter und Frauen in besonderen Lebenssituationen haben diesen Weg bereits erfolgreich beschritten.
F2: Wie lange dauert es, bis Milch kommt?
Das ist sehr individuell und erfordert Geduld. Es kann Wochen bis hin zu mehreren Monaten dauern, bis sich die ersten Tropfen zeigen und die Milchproduktion in Gang kommt. Wichtig ist, konsequent bei der Stimulation zu bleiben und sich nicht entmutigen zu lassen.
F3: Ist induzierte Laktation ohne Medikamente möglich?
Ja, induzierte Laktation ist auch ohne Medikamente möglich, hauptsächlich durch häufige und intensive Bruststimulation (z.B. Abpumpen oder manuelle Stimulation). Dieser Weg kann jedoch langsamer sein und erfordert oft noch mehr Geduld und Ausdauer. Sprich mit deiner Hebamme oder Stillberaterin über die besten natürlichen Methoden für dich.
F4: Wie viel Milch kann ich durch induzierte Laktation produzieren?
Die Milchmenge ist sehr unterschiedlich. Viele Frauen produzieren kleine bis mittlere Mengen (oft unter 100-150 ml pro Tag), die nicht immer ausreichen, um ein Baby ausschließlich zu stillen. Aber vergiss nicht: Jeder Tropfen Muttermilch ist wertvoll und die emotionale Bindung, die durch das Stillen entsteht, ist das Wichtigste. Ein Brusternährungsset kann helfen, dein Baby an der Brust zu ernähren, während du deine Milchproduktion anregst.
Zusammenfassung
Die Erzeugung von Milch, ohne schwanger zu sein, ist wissenschaftlich fundiert und gibt Frauen, die sich nach dem Stillen sehnen, ohne ein Kind geboren zu haben, große Hoffnung. Es erfordert Vorbereitung, Geduld und Ausdauer. Die Belohnung wäre natürlich immens, wenn man eine enge Bindung zum Kind aufbauen und ihm wertvolle Nährstoffe anbieten könnte. Die induzierte Stillzeit kann mit der richtigen Anleitung und den richtigen Mitteln eine sehr erfüllende Art sein, ein Kind zu ernähren.